Verordnung von restoric® Trinknahrung

Viele Ärzte sind verunsichert, wann sie enterale Ernährung verordnen dürfen. Das ergibt sich nicht nur aus Unklarheit hinsichtlich der Dokumentationspflichten und der Frage, ab wann ein Patient Anspruch auf Trinknahrung hat, sondern auch aus dem großen Kostendruck im Gesundheitswesen und getätigten Nachfragen seitens der Krankenkassen bei der Verordnung von enteraler Ernährung.

Dabei müsste sich der behandelnde Arzt keine Sorgen machen, denn die aktuell gültige Arzneimittel-Richtlinie aus dem Jahr 2009 regelt eindeutig, welche Produktgruppen verordnungsfähig sind und bei welchen Indikationen enterale Ernährung von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird. Der Arzneimittel-Richtlinie zufolge sind solche Trink- und Sondennahrungen verordnungsfähig, die vollbilanziert und damit als einzige Nahrungsquelle geeignet sind. Ärzte dürfen enterale Ernährung bei Patienten verordnen, die an einer Mangelernährung leiden. Dabei hebt die Richtlinie die besondere Bedeutung der enteralen Ernährung bei mangelernährten Patienten hervor, die zusätzlich von einer Niereninsuffizienz betroffen sind: Bei dieser Patientengruppe spielt eine Anpassung der Ernährung eine große Rolle für den Krankheitsverlauf, weshalb für diese Patientengruppe speziell angepasste Trink- und Sondennahrungen verordnungsfähig sind.

Auf dieser rechtlichen Grundlage sind in medizinisch notwendigen Fällen die Trink -und Sondennahrungen aus der restoric-Produktfamilie erstattungsfähig: Können Patienten sich nicht mehr selbst ausreichend normal ernähren und lässt sich die Ernährungssituation nicht durch eine Modifizierung der normalen Ernährung oder sonstige ärztliche, pflegerische und ernährungstherapeutische Maßnahmen ausreichend verbessern, dürfen Ärzte restoric verordnen.

Folgende Vorgehensweise hat sich bei der Verordnung von restoric bewährt:

 

1. Diagnose der Malnutrition

Im Rahmen seines regelmäßigen Monitorings überprüft der behandelnde Arzt die geeigneten Parameter.

 

2. Dokumentation

Neben der Haupterkrankung dokumentiert der behandelnde Arzt das Vorliegen einer Malnutrition des Patienten und fügt der Dokumentation einen geeigneten Parameter hinzu.

 

3. Verordnung

Informationen für die Verordnung von restoric nephro intraD, restoric nephro intensiv und restoric nephro drink

Informationen für die Verordnung von restoric nephro prae

Informationen für die Verordnung von restoric supportiv S

Welche sonstigen Maßnahmen sollten ergriffen worden sein?

In der Regel handelt es sich um Maßnahmen, die der behandelnde Arzt bereits vor der Verordnung durchgeführt hat. Der Arzt sollte prüfen, ob restriktive Diäten vorliegen, der Patient an Schluckstörungen leidet oder beispielsweise Kaustörungen eine ausreichende und normale Nahrungsaufnahme behindern. Auch das Alter des Patienten und soziale Aspekte können Einfluss auf den Ernährungszustand haben. Doch auch wenn der behandelnde Arzt weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Ernährungszustandes ergreift, sollte bereits mit der Ernährungstherapie begonnen werden, um eine weitere Verschlechterung des Ernährungszustandes zu verhindern.  

Weitere Informationen zur Verordnungsfähigkeit erhalten Sie im Auszug aus der aktuell gültigen Arzneimittel-Richtlinie aus dem Jahr 2009.

 

Bitte zögern Sie nicht, sich bei Fragen zur Verordnung von restoric an uns zu wenden: Telefon 030 - 63 10 47 90.