Neue Kraft und Energie

Ernährungstherapie mit restoric®

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Eiweißmangel

Eiweiß nimmt vielfältige Funktionen im Körper wahr, wird in seiner Bedeutung jedoch oftmals unterschätzt. So ist Eiweiß der wichtigste Baustoff einer jeden Körperzelle und spielt eine wesentliche Rolle bei der Heilung von Wunden und Krankheiten. Als Aufbaustoff benötigt der Körper Eiweiß für:

  • die Skelettmuskulatur
  • die Atmungsmuskulatur
  • das Blut
  • die Darmmuskulatur
  • Leber, Pankreas und Darm
  • sowie die Herzmuskulatur

Folgen von Eiweißmangel

Eiweiß muss regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden, da der Körper keine Eiweißspeicher besitzt und Eiweiß nicht gänzlich selbst herstellen kann. Leider gelingt es vielen Patienten nicht, mit der normalen Nahrung täglich genügend Eiweiß zu sich zu nehmen, es entsteht eine Mangelernährung. Dabei können sowohl normal- und untergewichtige Patienten als auch Übergewichtige von einer Eiweißmangelernährung betroffen sein. Liegt bei Patienten mit einem hohen Körperfettanteil ein Eiweißmangel vor, so ist dies allerdings nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

 

Bei allen Patienten wirkt sich der Eiweißmangel jedoch unmittelbar auf zahlreiche Körperbereiche und -funktionen aus:

 

Skelettmuskulatur

  • Kraftlosigkeit
  • Sturzneigung
  • Bewegungseinschränkung

 

Atmungsmuskulatur

  • Flache Atmung
  • Erhöhtes Risiko einer Lungenentzündung
  • Sauerstoffmangel

 

Blut / Zellversorgung

  • Erniedrigte Albuminwerte
  • Immunschwäche
  • Schlechte Wundheilung

 

Herzmuskulatur

  • Entwicklung von Herzschwäche
  • Geringe Belastbarkeit
  • Wassereinlagerungen in Lunge und Gefäßen
  • Ödeme

 

Leber, Pankreas, Darm

  • Verminderte Ausschüttung von Verdauungsenzymen
  • Erschwerte Verdauung
  • Schädigung der Darmbarriere (Immunabwehr)

 

Darmmuskulatur

  • Verminderte Peristaltik
  • Verlängerte Verweildauer von Stoffwechselendprodukten im Darm
  • Verstopfung

Aufgrund der schwerwiegenden Auswirkungen ist es besonders wichtig, einen drohenden Eiweißmangel rechtzeitig zu erkennen und diesem rasch entgegenzuwirken. Eine frühzeitige Ernährungstherapie, beispielsweise mit einer eiweißreichen Trinknahrung, kann helfen, die Eiweißlücke zu schließen.