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Mangelernährung bei Dialysepatienten

Dialysepatienten sind besonders häufig von einer Mangelernährung betroffen. Je nach Literatur liegt die Zahl bei bis zu 85 %. Circa 10 % zählen als stark mangelernährt, 18 bis 75 % als leicht bis mäßig mangelernährt.

Dialysepatienten leiden zusätzlich unter zahlreichen Belastungen, die sie besonders anfällig für Mangelernährung machen:

Häufig handelt es sich um ältere Patienten, die von weiteren Erkrankungen betroffen sind, wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da zahlreiche Stoffwechselendprodukte nicht mehr über die Niere ausgeschieden werden können, vergiften diese nach und nach den Körper. Die Folgen sind Übelkeit und Appetitlosigkeit. Durch die Dialysebehandlung selbst werden dem Körper zusätzlich Eiweiße, Vitamine und Mineralstoffe entzogen. Leider gelingt es den Patienten oftmals nicht, diesen Verlust durch die normale Ernährung auszugleichen. Da Dialysepatienten in besonderem Maß von einem Eiweißmangel betroffen sind, spricht man von der Protein-Energie-Mangelernährung (Protein-Energy Wasting, PEW).

Somit sollte der Fokus unbedingt auf die Eiweißzufuhr gelegt werden, denn bei diesen Patienten wird zur Energiegewinnung besonders schnell Muskelmasse abgebaut, was sofort mit körperlicher Schwäche einhergeht. Diese körperliche Schwäche hat dramatische Auswirkungen auf fast alle Funktionen des Körpers und somit erhebliche, negative Folgen für den Gesundheitszustand des Patienten. Je ausgeprägter die Mangelernährung ist, desto größer ist das Sterblichkeitsrisiko.