Neue Kraft und Energie

mit den restoric® Trink- und Sondennahrungen

Weitere Informationen
 

 

 

Weitere Informationen

rund um das Thema Ernährung und restoric® für Sie zum Herunterladen

Weitere Informationen
 
 
 
 

Ernährungstherapie

Gesundheit, körperliches Wohlbefinden und Lebensqualität sind eng mit einer ausgewogenen Ernährung verbunden. Umso wichtiger ist es, sich im Krankheitsfall gesund zu ernähren, um den Genesungs- und Heilungsprozess zu unterstützen.

Doch gerade kranken Menschen ist es oftmals nicht mehr möglich, sich selbst ausreichend mit Nahrung zu versorgen. Auch älteren Menschen gelingt es häufig nicht, ihren täglichen Nährstoffbedarf zu decken – sie haben ein hohes Risiko, an einer Mangelernährung und deren Folgen zu leiden. Dann sollte möglichst frühzeitig gehandelt und im Rahmen einer Ernährungstherapie auf medizinische Ernährung zurückgegriffen werden, denn nur durch die Zufuhr der richtigen Menge an Vital- und Nährstoffen behält der Mensch seine Kraft. Bei einer medizinischen Ernährung handelt es sich meistens um eine Nahrung, die in flüssiger Form anwendungsfertig vorliegt oder als Trink- und Sondennahrung zubereitet werden kann.

Mangelernährung und deren Folgen werden häufig unterschätzt, oftmals wird zu spät interveniert.

Die Ernährungstherapie wird vom behandelnden Arzt verordnet und kann je nach Bedarf sowohl als Zusatzkost als auch ausschließlich eingesetzt werden, um den Patienten bestmöglich mit sämtlichen Nähr- und Vitalstoffen zu versorgen.

Es gibt zwei Darreichungsformen der medizinischen Ernährung: als enterale oder parenterale Ernährung. Im Gegensatz zur parenteralen Ernährung (wörtlich „am Darm vorbei“), die ausschließlich als Infusion über die Blutbahn erfolgt, entspricht die enterale Ernährungsform weitgehend dem üblichen Weg der Nahrungsaufnahme und Verdauung über den Magen-Darm-Trakt.

Patienten, die noch schlucken können, erhalten eine orale Trinknahrung, die sie − wie die normale Nahrung auch − über den Mund zu sich nehmen. Falls dies nicht mehr möglich ist, kann der Patient über eine Sonde ernährt werden. Die Nahrung wird dann in der Regel direkt in den Magen oder den Darm des Patienten geleitet.

Ist eine Nahrungsaufnahme und Verdauung über den Darm nicht mehr möglich, muss der Patient parenteral ernährt werden, er erhält eine spezielle Nährlösung über einen venösen Zugang.

Im Falle einer Mangelernährung erwägen Ärzte jedoch nicht nur aus Kostengründen, zunächst eine enterale Ernährung zu verordnen. Enterale Ernährung ist die natürliche Form der Nahrungsaufnahme und bietet immense Vorteile gegenüber der künstlichen Zufuhr einzelner Nahrungsbestandteile über das Blut. So wird der gesamte Organismus auf natürlichem Weg mit Nährstoffen und Energie versorgt. Durch die Magendehnung wird der Appetit erhalten beziehungsweise wieder angeregt. Auch der Stoffwechsel wird besser reguliert, da zahlreiche Hormone im Magen-Darm-Trakt gebildet werden. Diese sogenannten gastrointestinalen Hormone tragen beispielsweise zur Entstehung eines Hunger- oder Sättigungsgefühls bei. Zudem wird durch eine normale Nahrungsaufnahme die Magensäure abgepuffert, die sich andernfalls ungehindert ausbreiten und schmerzhaftes Sodbrennen verursachen kann. Erhält der Darm Nahrung, wird seine natürliche Bewegung angeregt, Verstopfungen oder gar ein Darmverschluss können so vermieden werden.

Insbesondere für die Immunabwehr spielt der Darm eine enorm wichtige Rolle: Etwa 100 Billionen Bakterien besiedeln den Darm, die wesentliche Funktionen bei der Verdauung übernehmen. Neben diesen „guten“ Bakterien können auch krankmachende, sogenannte pathogene Bakterien den Darm befallen. Gelangen diese durch eine geschwächte Immunabwehr in die Blutbahn, können sie schwerwiegende Infektionen wie eine Sepsis hervorrufen. Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme über den Magen-Darmtrakt stärkt das Immunsystem und reduziert die Besiedlung des Darms mit pathogenen Keimen. Aufgrund dieser Vorteile sollte so lange wie möglich versucht werden, den natürlichen Weg der Nahrungsaufnahme aufrecht zu erhalten, denn es erhöht die Chancen des Patienten, länger zu leben.